Urlaubszeit der Verwaltung

Liebe Poolmitglieder, liebe Pooltragende-Organisationen und liebe Interessierte,

 

vom 30.10-10.11 ist die Poolverwaltungsstelle aufgrund von Urlaub nicht besetzt. In wichtigen Fällen ist der Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools per Mail unter kasap@studentischer-pool.de zu erreichen.

 

Euer KASAP

Tagungen zum Thema Akkreditierung

Liebe Pool-Mitglieder, liebe Pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

 

in den nächsten Wochen finden Tagungen zum Thema Akkreditierung statt, auf die wir gerne Hinweisen möchten:

Vom 12.-13. 9 findet an der TU Berlin die Tagung der ASIIN zur Weiterentwicklung des Akkreditierungswesens statt. Genauere Informationen finden sich hier.

Vom 14.-15.9 tagt das Gewerkschaftliche Gutachter/innen Netzwerk an der Uni Potsdam. Der Titel der Tagung lautet „Die drei Säulen der künftigen Qualitätssicherung durch Akkreditierung:
Staatsvertrag, Musterrechtsverordnung, Handreichungen“. Weitere Informationen sind hier zu finden. Hier werden auch Mitglieder des KASAP anwesend sein.

Am 27.9 hält die AQ Austria ihre Jahrestagung mit dem Thema „Durchlässigkeit in der Hochschulausbildung“ ab. Alles weitere dazu findet ihr hier.

 

Wir wünschen allen interessierten Teilnehmenden viel Spaß auf diesen Tagungen.

 

Der KASAP

Merkblatt zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Akkreditierungsverfahren

Liebe Mitglieder des studentischen Pools,

nach mehrfachen Nachfragen in der letzten Zeit möchten wir euch auf das Merkblatt zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Akkreditierungsverfahren hinweisen. Dieses könnt ihr im Bereich Downloads finden. Es handelt sich jedoch nicht um eine juristische Beratung.

Mit besten Grüße,

euer Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools

Handreichungen für Verfahren des Wissenschaftsrates und Informationen für ausländische Gutachter*innen

Liebe Mitglieder des studentischen Akkreditierungspools,

auf dem 39. Poolvernetzungstreffen wurden zwei Handreichungen beschlossen – für Verfahren des Wissenschaftsrates (aktualisierte Version) und für Gutachter*innen des österreichischen und schweizerischen Pools. Ihr findet diese Handreichungen im Bereich Downloads

Mit besten Grüßen,

euer Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspool

Staatsvertrag zur Akkreditierung durch KMK beschlossen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat nun den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag) beschlossen.

Nun muss er in die nächste Runde und von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten beschlossen werden.

Spannend wird es dann, wenn die Ausarbeitung der spezifischen und konkreten Rechtsverordnung erfolgt.

Akkreditierungsstaatsvertrag der KMK sichert größtmögliche Qualität von Studiengängen und Mobilität für Studierende
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag) beschlossen.

 

Die Länder setzen damit die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom 17. Februar 2016 (1 BvL 8/10) um. Das Gericht bestätigte den Ansatz die Hochschullehre durch Akkreditierung einer verbindlichen externen Qualitätssicherung zu unterziehen und sich dabei nicht nur auf wissenschaftlich-fachliche Kriterien zu beschränken, sondern auch die Studienorganisation, die Studienanforderungen und den Studienerfolg zu bewerten. Gleichzeitig sah das BVG jedoch Mängel in der rechtlichen Umsetzung, da die für die Akkreditierung wesentlichen Entscheidungen durch den Gesetzgeber selbst zu treffen seien. Diese Entscheidungen betreffen die Normierung inhaltlicher sowie verfahrens- und organisationsbezogener Anforderungen an die Akkreditierung, die wissenschaftsadäquate Zusammensetzung der Akteure sowie Verfahren zur Aufstellung und Revision der Bewertungskriterien. Eine Neuregelung muss laut BVG bis zum 31. Dezember 2017 geschaffen werden.

„Vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat sich die Kultusministerkonferenz für ein ländergemeinsames Vorgehen mit dem Ziel einer länderübergreifenden Lösung ausgesprochen. So können die Länder ihrer Verantwortung für die Gleichwertigkeit der Abschlüsse und die Möglichkeit des Hochschulwechsels nachkommen“, sagte Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Senatorin für Kinder und Bildung Bremens.
Nach intensiven Beratungen hat sich die KMK auf den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems für Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen geeinigt. Diesen legt sie nun der Ministerpräsidentenkonferenz zur Beschlussfassung und Unterzeichnung vor. Er ist geschlossen, wenn wenigstens 15 Regierungschefinnen und Regierungschefs der vertragschließenden Länder ihn unterzeichnet haben. Artikel 18 Absatz 2 ermöglicht auch einen späteren Beitritt zum Staatsvertrag. Im Hinblick auf die Fristsetzung durch das Bundesverfassungsgericht kann damit gewährleistet werden, dass die Ratifikationsverfahren in den vertragschließenden Ländern rechtzeitig eingeleitet werden können.
Der Staatsvertrag geht grundsätzlich von einer Beibehaltung der bisherigen Systematik aus. Bei der Akkreditierung handelt es sich um ein mehrstufiges Verfahren, das auf dem Prinzip des „Peer review“ beruht. Hochschulen und Akkreditierungsagenturen führen es autonom und wissenschaftsnah durch. Vertreter der Berufspraxis und Studierende werden obligatorisch in die Verfahren der Programm- und Systemakkreditierung einbezogen.
Modifikationen gegenüber dem bisherigen System ergeben sich im aktuellen Entwurf des Staatsvertrags nunmehr unter folgenden Gesichtspunkten:
  • Neudefinition der Rollen von Akkreditierungsrat und Agenturen: Übertragung der Akkreditierungsentscheidung auf den Akkreditierungsrat
  • strukturelle Mehrheit der Wissenschaft im Akkreditierungsrat zur Gewährleistung der nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erforderlichen Mehrheit der Wissenschaft in fachlich-inhaltlichen Fragen
  • Trennung der Verfahren zur Bewertung der formalen Kriterien einerseits und der fachlich-inhaltlichen Kriterien, zu denen auch die Berufsrelevanz gehört, andererseits
  • Vereinfachung der Zulassung von Agenturen auf der Basis von EQAR-Registrierung als Ersatz für die Akkreditierung von Agenturen
  • Öffnung für alternative Akkreditierungsinstrumente
Zentrales Element des Ende der 1990er Jahre eingeleiteten Bologna-Prozesses ist eine externe Qualitätssicherung in Studium und Lehre nach gemeinsamen europäischen Standards als Garant für eine hohe Studienqualität im europäischen Hochschulraum. Diesen europäischen Standards müssen die nationalen Verfahren der Qualitätssicherung genügen. Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz haben sich 1998 auf die länder- und hochschulübergreifende Akkreditierung als System der externen Qualitätssicherung gestufter Studiengänge verständigt.

Pressemitteilung des Akkreditierungsrates: Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Der Akkreditierungsrat hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der er über die Ergebnisse seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 berichtet:

Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Dr. Olaf Bartz Geschäftsstelle
Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland

Akkreditierungen von Franchise-Studiengängen ausgewertet

Sogenannte „Franchise“-Studiengänge, die von Hochschulen gemeinsam mit nichthochschulischen Partnern durchgeführt werden, können in Akkreditierungsverfahren angemessen auf ihre Qualität geprüft werden: So lautet die zentrale Aussage eines Auswertungsberichts, den der Akkreditierungsrat auf seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 in Berlin verabschiedet hat und der auf seiner Netzseite veröffentlicht ist. Dafür bedarf es in den Akkreditierungen aber besonderer Aufmerksamkeit auf neuralgische Punkte, insbesondere auf die Wissenschaftlichkeit der Studienprogramme.

„Ob Kooperationen von Hochschulen mit außerhochschulischen Bildungsträgern bei der Durchführung von Studiengängen grundsätzlich zulässig sind, entscheidet jedes Bundesland autonom“, so Professor Dr. Reinhold R. Grimm, Vorsitzender des Akkreditierungsrates. Der Wissenschaftsrat erarbeite derzeit eine grundlegende Empfehlung zur Thematik, die er mit Spannung erwarte, so Grimm weiter.

Ferner hat der Akkreditierungsrat erstmals eine graphische Umsetzung seines Qualitätssiegels beschlossen. Damit können Hochschulen künftig die geprüfte Qualität von Studiengängen und von hochschulinternen Qualitätssicherungssystemen visualisieren, namentlich in ihren Internetauftritten.

Des Weiteren hat sich Akkreditierungsrat mit der Fragen der Vergabe von Akkreditierungsaufträgen durch Hochschulen befasst. Im Einzelfall sind Schwierigkeiten aufgetreten, wenn Hochschulen beispielsweise Standardverträge verwendeten, die dem Charakter der Akkreditierung als unabhängiger Qualitätsprüfung nicht Rechnung trugen. Der Akkreditierungsrat wird das Gespräch mit den Verwaltungsleitungen der Hochschulen und den Agenturen suchen, um gemeinsam zu einer guten Praxis zu gelangen.

Für die Entscheidungen in der Experimentierklausel wird auf eine separate Pressemitteilung verwiesen.

 

 

Veranstaltungshinweis: EQUIP Project workshops and webinars – registration open

Liebe Mitglieder des Studentischen Akkreditierungspools,

liebe Interessierte,
heute möchten wir euch auf Veranstaltungen des EQUIP-Projektes hinweisen, welche sich mit der Implementierung der neuen ESG beschäftigen.
Seitens der European Student Union (ESU) besteht die Möglichkeit, einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300 Euro zu erhalten.

Dear QA pool members,

As you probably seen in our newsletter the registration for the Workshops under the EQUIP Project is already open.

The EQUIP Project aims at Enhancing Quality through Innovative Policy and Practice in European higher education by supporting and promoting a consistent, efficient and innovative embedding of the revised European Standards and Guidelines at grass-root level.

As part of the project 2 webinars and 3 workshops will be organised. You can find more info about each of them on the following link.

ESU as one of the project partners will be organising the 1st Workshop that will take place in Amsterdam after the 31st European Student Convention 14-15 March.

The registration for the events is already opened, for each of the Workshops we can provide grants of 300 Euros to 15 students, as support of transport and accommodation costs. But bare in mind that since the space is limited the registration is on the basis of first come, first served. Of course we will be aiming to distribute the grants to participants that will need it the most and also we’ll take into account regional and gender balance.

You can register for one of the workshops and webinars on the following link. You can only register for one workshop, but you can join both webinars. You can register at same time for a workshop and a webinar.

The workshops will gather all groups of stakeholders such as:

Students, teaching and support staff, policy makers, HEIs’ leadership, policy-makers, QA agency staff, national authorities and the world of work.

If you have any further questions don’t hesitate to contact me.

Best regards

Blazhe

Blazhe Todorovski – Vice-Chairperson 2015/16

European Students‘ Union – Rue de l’Industrie 10 – 1000 Brussels, Belgium
Tel: +32 2 893 25 46 – Mobile: +32 4 79 59 14 99

Email: blazhe.todorovski@esu-online.org

Sign up for ESU’s monthly newsletter on: www.esu-online.org

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Neue Diploma Supplements veröffentlicht

Liebe Mitglieder des Studentischen Akkreditierungspools,

liebe Interessierte,

im August letzten Jahres haben die Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) den Hochschulen neue Vorlagen für die Diploma Supplements übersandt.
Im Rahmen der Überarbeitung wird nun eine Ausweisung der Zuordnung zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) / Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) vorgenommen es wurden unter anderem die Möglichkeiten des Hochschulzugangs für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung sowie Modifikationen zum Benotungssystem eingearbeitet.
Die Hochschulen sind dazu angehalten, nur noch die aktualisierte Version des Diploma Supplements zu verwenden. Dies passiert jedoch nach Rückmeldungen von studentischen Gutachterinnen und Gutachtern bislang nicht, weshalb wir auch den Akkreditierungsrat gebeten haben, dieses Thema noch einmal diffundieren zu lassen.

Presseschau zur Akzeptanz von Bachelor-Abschlüssen im öffentlichen Dienst

In den KMK-Strukturvorgaben heißt es noch relativ klar:
„In einem System gestufter Studiengänge stellt der Bachelorabschluss als erster berufsqualifizierender Abschluss den Regelabschluss dar und führt damit für die Mehrzahl der Studierenden zu einer ersten Berufseinmündung.“.
Das dies schon lange nicht mehr den Regelfall darstellt, ist vielfach diskutiert und auch an vielen Stellen schon von Hochschule und Politik angepasst wurden, wenngleich noch häufig in diesem Kontext diskutiert wird, was beispielsweise ein Lehramtsbachelor denn nach dem Studium machen könnte.
Die aktuelle Regierungskoalition hatte sich zur Akzeptanz von Studienabschlüssen zudem darauf verständigt, dass im öffentlichen Dienst auch ein Bachelorabschluss die Basis in den höheren Dienst darstellen könnte. Die Umsetzung gestaltet sich aber als schwieriger als gedacht.
Wir möchten euch exemplarisch zwei Artikel vorstellen und auf einen Kommentar verweisen. Sicherlich wird in den kommenden Tagen das Thema noch einmal etwas breiter in der Presse aufgegriffen und um Stellungnahmen/Positionen der entsprechenden Akteurinnen und Akteure ergänzt.
SZ-Kommentar von Johann Osel: Wie der Staat den Bachelor quasi für unbrauchbar erklärt  (29.12.2015)