Einladung zum 34. PVT vom 20.-22. März 2015 an der TU Kaiserslautern

Liebe Vertreter*innen der pooltragenden Organisationen,
liebe Poolmitglieder,

wir laden Euch herzlich zum 34. Poolvernetzungstreffen des Studentischen Akkreditierungspools ein. Dieses findet vom 20.-22.03.2015 an der TU Kaiserslautern statt.

Das PVT beginnt am Freitag um 18:00 Uhr und endet am Sonntag gegen 14:00 Uhr. Auf der Tagesordnung werden neben den üblichen Berichten und Wahlen verschiedene Workshopphasen sowie Anträge stehen. Zudem besteht natürlich ausreichende Gelegenheit, sich mit anderen Gutachter*innen oder pooltragenden Organisationen über Erfahrungen sowie aktuelle Entwicklungen im Akkreditierungswesen auszutauschen.

Nähere Informationen findet Ihr im Reader auf der entsprechenden Terminseite. Diese wird mit näherrückendem Termin weiter aktualisiert. Dort besteht auch die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung anzumelden.

Wir würden uns freuen, euch in Kaiserslautern begrüßen.

Informationen zur Anrechnung außerhochschulischer Kenntnisse und Fähigkeiten

Liebe Pool-Mitglieder,
wie im letzten Jahr bereits berichtet, gibt es eine Klarstellung zum Thema Anerkennung. Hochschulen müssen Regelungen entwickeln, die vorsehen, dass bis zu 50% eines Studiums mit außerhochschulischen Leistungen anerkannt werden können. Dies war nicht so klar wie es scheint, sodass es eine Entscheidung der Kultus-Minister-Konferenz (KMK) dazu gab. Die KMK hat bestätigt, dass sich dies auf alle Qualifikationen und nicht nur berufliche oder formale Qualifikationen bezieht.

Um eine erneute Auflagenflut – wie bei der Prüfung der Regelungen zur Lissabon-Konvention zu vermeiden – hat sich der Akkreditierungsrat Anfang 2014 darauf geeinigt, dass die Bundesländer ihre Hochschulen noch einmal informieren sowie auf diese Pflicht hinweisen. In den Akkreditierungsverfahren bis zum Jahresende 2014 sollte dieser Punkt nur angemerkt und im Rahmen einer Empfehlung berücksichtigt werden.

Im nun begonnenen Jahr 2015 ist diese Frist ausgelaufen und das Fehlen von Regelungen zur Anrechnung von außerhalb der Hochschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten ist in den Verfahren zu beauflagen. Die Studentischen Mitglieder im Akkreditierungsrat möchten zudem darauf hinweisen, dass es Positiv-Regelungen zur Anerkennung geben muss- der Versuch einer Hochschule mit einer Formulierung wie „Wir erkennen keine außerhochschulisch erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an“ ist zwar eine Anerkennungs-Regel im engeren Sinne, entspricht aber offensichtlich nicht der Intention des gefassten Beschlusses.

Euer KASAP bittet euch, diesen Punkt in zukünftigen Akkreditierungsverfahren zu berücksichtigen.

Hierzu hat der Akkreditierungsrat die Agenturen direkt und die Stakeholder (u.a. den Studentischen Akkreditierungspool) indirekt per Rundschreiben hingewiesen. Ihr findet dieses Rundschreiben auch online an dieser Stelle.

Für Rückfragen stehen euch die studentischen Mitglieder des Akkreditierungsrats (akkreditierungsrat@studentischer-pool.de) und euer KASAP (kasap@studentischer-pool.de) natürlich gerne zur Verfügung.

Programmakkreditierungsseminar in Mannheim vom 13. – 15. März

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

hiermit kündigen wir das nächste Seminar zur Programmakkreditierung an. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben, Verpflegung, Übernachtung und Seminarmaterialien bekommt Ihr kostenlos.

Die Anreise können wir leider nicht finanzieren. Allerdings können an verschiedenen Hochschulen die Reisekosten zum Seminar von der Studierendenschaft oder von der Hochschule übernommen werden. Ob das in Eurem Fall möglich ist und was Ihr dafür tun müsst, erfahrt Ihr bei Eurer jeweiligen Studierendenvertretung.

Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis des Akkreditierungswesens in Deutschland und die sich daraus entwickelnde Fähigkeit, als studentische Gutachter*innen an Akkreditierungsverfahren teilzunehmen. Dazu wird die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums und die Rahmenbedingungen bei der Akkreditierung von Studienprogrammen in Deutschland sowie die European Standards and Guidelines for Quality Assurance, der ECTS Users’ Guide und die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. In einem Beispielprozess lernt Ihr den Ablauf und die Besonderheiten eines Akkreditierungsprozesses näher kennen.

Die Anmeldung erfolgt über die Seminarbuchungsseite.

Mit den besten Grüßen

Euer Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools

Bericht zur 82. Sitzung des Akkreditierungsrates

Am 05. Februar fand in Berlin die erste Sitzung des Akkreditierungsrates im Jahr 2015 statt. Die seit der letzten Sitzung vor zwei Monaten nur leicht gefüllte Tagesordnung, ermöglichte es verschiedenste Gäste einzuladen. So standen Vertreter von AHPGS für ein Gespräch mit dem Rat zur Verfügung und konnten einen Einblick über die Geschichte und die Ausrichtung der Fachagentur geben. Weiterhin waren Gäste des DZHW anwesend, die den Studienqualitätsmonitor der Einrichtung vorstellten und auch in einer Diskussion Fragen beantworteten. Die Dimensionen des Qualitätsmonitors sollen nach Aussage des Geschäftsführers auch bei der Regelüberarbeitung 2016 in Betracht gezogen werden, um Studienqualität stärker in den Fokus zu rücken.

Weiterhin wurde durch den Akkreditierungsrat die geplante Arbeitsgruppe „Joint Programmes“ eingesetzt. Diese wird sich in den kommenden Monaten mit dem Handlungsbedarf aus dem Abgekommen mit der niederländischen Agentur NVAO, dem European Approach, der Anerkennung von Entscheidungen außereuropäischer Agenturen, den Evaluationen Dritter sowie der Präzisierung des Begriffs Joint Programmes an sich beschäftigen. Als studentisches Mitglied wird sich Jan in die Arbeitsgruppe einbringen.

Über das Forum Systemakkreditierung wurde durch die Geschäftsstelle und die anwesenden Mitglieder berichtet. Es gab durchweg positives Feedback und viele Personen wünschten sich weitere Aktivitäten des Akkreditierungsrates in diese Richtung. Seitens der Studierenden wurde bemängelt, dass Sichtweisen auf den Podien fast ausschließlich von Ratsmitgliedern, Agenturen oder Hochschulleitungen vertreten worden sind und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fast ausschließlich aus dem Bereich der Hochschulleitungen und QM-Stellen kamen. Für das nächste Forum wurde auf studentische Partizipation und Berichte aus den systemakkreditierten Hochschulen gedrängt. Die Organisatoren erläuterten, dass man den Hochschulen eine maximale Anzahl von zwei teilnehmenden Personen kommuniziert hatte und die Auswahl dieser Personen in Hoheit der Hochschule erfolgt. Man werde aber bei kommenden Veranstaltungen an diesen Punkt denken.

In Folge der Überarbeitung der ESG sowie der voraussichtlichen Verabschiedung selbiger im Sommer 2015 kann es zu Überschneidungen mit den Agenturreakkreditierung kommen. Da die Akkreditierungsrat bei seiner Zulassung der Agenturen für Deutschland auch eine Prüfung der ESG-Konformität (für die ENQA-Mitgliedschaft) vornimmt, hat das Thema eine Relevanz für die deutschen Agenturakkreditierungen. Um die Anwendung der neuen ESG zu ermöglichen, wurde beschlossen, dass die Agenturen für die Juni-Sitzung entsprechende Anträge vorbereiten sollen, die eine vorläufige Akkreditierung von bis zu neun Monaten ermöglichen.

Im Falle der immer noch andauernden Probleme bei der ASIIN-Siegelvergabe (Nicht-Zulässigkeit der Vergabe von AR- sowie privaten Siegeln in einem Verfahren) hat sich der Akkreditierungsrat erneut mit dem Fall beschäftigt. Nachdem der Siegelbeschluss 2011 erfolgte und dieser gerichtlich bestätigt wurde, war ASIIN aufgefordert seine Verfahren bis Ende 2014 um zu stellen.. Der Akkreditierungsrat prüfte die eingegangenen Unterlagen und empfand diese als nicht ausreichend im Sinne der angeforderten Maßnahmen. Die Agentur erhält eine letztmalige Nachbesserungsfrist – für den Fall der nicht ausreichenden Umstellung der bisherigen Praxis sind Sanktionen angekündigt, die unmittelbar und ohne weitere Beschlussfassung durch den Akkreditierungsrat wirksam werden.

Ohne Ergebnis blieb eine Diskussion, inwiefern Hochschulen die verzögerungsfreie Studierbarkeit im Übergang zwischen einem Bachelor- und dem konsekutiven Masterprogramm gewährleisten müssen. Die Diskussion führte zu vielen Fragen über Konsekutivität im Allgemeinen und deren Folgen. Die Kultusminister*innenkonferenz wird gebeten, ihr Regelwerk an dieser Stelle genauer aus zu legen.

Weiteres:

Eine Hochschule hat sich mit der Frage an den Akkreditierungsrat gewandt, ob Leistungen aus einem Erststudium und speziell die Abschlussarbeit in einem weiterem Studium anerkannt werden können, oder ob die Kreditpunkte „verbraucht“ seien. Der Akkreditierungsrat sprach sich deutlich für diese Möglichkeit aus, dass im Sinne der erworbenen Kompetenzen diese natürlich im Sinne der Lissabon-Konvention anzurechnen sind.

Der Wissenschaftsrat hat neue Leitfäden zur Institutionellen Akkreditierung nicht-staatlicher Hochschulen veröffentlicht. Der Akkreditierungsrat wird in Zukunft prüfen, inwiefern es hier Gemeinsamkeiten und auch Widersprüche zu den Regeln des Akkreditierungsrat gibt. Als Beispiel wurde der Punkt Ressourcen genannt, der in den Regeln des Akkreditierungsrat als „ausreichende Ressourcen“ und in den Ausführungen des Wissenschaftsrats in „der absoluten Anzahl der hauptamtlichen Stellen“ definiert ist.

Schulungsseminar zur Programmakkreditierung in Augsburg (20.-22.02.2015)

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

das nächste Seminar zur Programmakkreditierung findet in Augsburg am Wochenende 20.-22. Februar 2015 statt.
Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben, Verpflegung, Übernachtung und Seminarmaterialien bekommt Ihr kostenlos.

Die Anreise können wir leider nicht finanzieren. Allerdings können an verschiedenen Hochschulen die Reisekosten zum Seminar von der Studierendenschaft oder von der Hochschule übernommen werden. Ob das in Eurem Fall möglich ist und was Ihr dafür tun müsst, erfahrt Ihr bei Eurer jeweiligen Studierendenvertretung.

Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis des Akkreditierungswesens in Deutschland und die sich daraus entwickelnde Fähigkeit, als studentische Gutachter*innen an Akkreditierungsverfahren teilzunehmen. Dazu wird die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums und die Rahmenbedingungen bei der Akkreditierung von Studienprogrammen in Deutschland sowie die European Standards and Guidelines for Quality Assurance, der ECTS Users’ Guide und die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. In einem Beispielprozess lernt Ihr den Ablauf und die Besonderheiten eines Akkreditierungsprozesses näher kennen.

Mit den besten Grüßen
Euer Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools

Systemakkreditierte Hochschulen – ein aktueller Überblick

Im Kontext zur Systemakkreditierung erreichen uns häufiger Anfragen, welche Hochschulen nun eigentlich die Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen haben und welche Ideen hinter den Systemen steckten.

Im Detail können wir euch das als Studentischer Pool natürlich nicht beantworten, durch einen Beschluss des Akkreditierungsrates sind die Agenturen jedoch verpflichtet, alle Gutachten ab Vertragsschluss 07. Dezember 2011 zu veröffentlichen. Aus diesen lassen sich dann im Regelfall natürlich die entsprechenden Informationen entnehmen.

Darüber hinaus lohnt sich aber auch immer ein Besuch auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschule. Im Sinne des Kriteriums 6.5 (Zuständigkeiten) & 6.6 (Dokumentation), sind dort sicherlich auch entsprechende Informationen  aufbereitet und Zuständigkeiten sowie Ansprechpersonen vermerkt.

Nachfolgend haben wir für euch eine Übersicht der bisher erfolgreich systemakkreditierten Fachhochschulen und Universitäten erstellt:

Name der HSZeitpunktAuflagenAgenturStudentische(r) Gutachter*inGutachten
U Mainz03/2011neinACQUINAnnerose Gulbins () FH Münster11/2011k.A.AQASZwischenevaluation
DH Baden-Württemberg12/2011jaZEvADirk Häger ()Gutachten
FOM Essen01/2012jaFIBAAZlata JakubovicGutachten
Nordakademie Elmshorn03/2012neinFIBAALena Diekhans ()Gutachten
TU Ilmenau04/2012jaACQUINUlf Banscherus WHU Vallendar04/2012neinFIBAAStefan Puderbach ()Gutachten
U Stuttgart09/2012jaOAQ (AAQ)Daniela Teodorescu ()Gutachten
U Saarland09/2012jaACQUINSebastian Enkelmann () U Potsdam09/2012jaACQUINBenedikt Waerder () HS Furtwangen03/2013jaACQUINFranziska Raudonat () HdM Stuttgart09/2013jaACQUINFlorian Pranghe () FB WiWi U Erlangen-Nürnberg06/2013neinACQUINStefan Puderbach () U Friedrichshafen (Zeppelin)09/2013jaACQUINTobias Kohler () HS Nürtingen-Geislingen11/2013nein (nachträglich vom AR)AQASChristoper Bohlens ()Gutachten
EBS Reutlingen11/2013neinFIBAALena Diekhans ()Gutachten
FH Kiel11/2013jaAQ AustriaFranziska Raudonat ()Gutachten
HTW Berlin05/2014neinAQASFlorian Pranghe ()Gutachten
TU München05/2014neinOAQ (AAQ)Alexander Buchheister ()Gutachten
KIT Karlsruhe05/2014jaOAQ (AAQ)Sebastian Enkelmann ()Gutachten
U Tübingen09/2014jaACQUINFranziska Raudonat () U Lüneburg09/2014jaACQUINInge Vogt(noch) nicht veröffentlicht
U Heidelberg09/2014neinACQUINChristopher Bohlens () HS Hof10/2014jaACQUINThomas Bach () U Konstanz10/2014jaOAQ (AAQ)Franziska Raudonat ()Gutachten
accadis Hochschule Bad Homburg11/2014neinFIBAAZlata JacubovicGutachten
TU Dresden03/2015jaACQUINMiriam Räker ()Gutachten
TH Wildau03/2015jaACQUINJakob Müller () HS Fresenius03/2015jaACQUINMarcel Sauerbier ()Gutachten
U Regensburg03/2015jaACQUINChristoph Büttcher ()(noch) nicht veröffentlicht
U Jena03/2015jaACQUINFlorian Pranghe ()Gutachten
HS Aalen03/2015jaAQASFlorian Pranghe ()(noch) nicht veröffentlicht
bbw Hochschule Berlin03/2015jaFIBAAk.A.(noch) nicht veröffentlicht
Karlshochschule International University
03/2015jaFIBAAk.A.(noch) nicht veröffentlicht

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unserem Pool-Mitglied Christopher Bohlens, der auf seiner Webseite auch die aktuell laufenden und geplanten Verfahren aufführt.

Update (30.01.2015): Dank einiger Rückmeldungen haben wir noch Ergänzungen vornehmen können. Zudem sind alle Verfahren, wo der Vertragsschluss vor dem 07.12.2011 lag und die Gutachten nicht verpflichtend zu veröffentlichen sind, mit einem * versehen wurden.

Update (31.01.2015): Die Akkreditierungsagentur ACQUIN hat uns informiert, dass die Veröffentlichung der neuen Gutachten in Vorbereitung ist und voraussichtlich mit dem Relaunch der Webseite erfolgen wird. Der Pool bietet ACQUIN natürlich gerne an, die Gutachten auch schon vorab an dieser Stelle zu veröffentlich ;).

Update (05.07.2015): Wir haben den Artikel aktualisiert und die neuen Entscheidungen hinzugefügt. Zudem sind nun auch zahlreiche Gutachten bzw. Zusammenfassungen der Agentur ACQUIN verfügbar.

Willkommen auf den (neuen) Internetseiten des Studentischen Akkreditierungspools

Wir freuen uns, Sie / euch auf den neuen Webseiten des Studentischen Akkreditierungspools begrüßen zu dürfen. Diese löst die nun über fünf Jahre alte bisherige Seite ab und soll zeitgemäß über die Angebote des Studentischen Akkreditierungspools und die aktuellen Aktivitäten im (deutschen) Akkreditierungssystem informieren.

Wir freuen uns natürlich gerne über Feedback zu den neuen Seiten und Hinweise, wenn etwas fehlt oder nicht wie gewünscht funktioniert.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bei den Studierendenschaften der TU Braunschweig und der Universität zu Köln, aufgrund dessen Unterstützung die neue Webseite realisiert werden konnte.

Ihr / euer

Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools (KASAP)

Kurzbericht der wesentlichen Ergebnisse des KASAP-Treffens in Aachen

Der KASAP tagte im AStA der RWTH Aachen vom 3. – 4. Januar 2015. Anwesend waren die gewählten KASAP Mitglieder Alexander Buchheister, Katharina Mahrt und Matthias Nick sowie Isabella Albert als AR-Mitglied (Samstag) und Jan Bormann (kooptiert bis zur Einnahme des Sitzes im AR). Besprochen wurden die anstehenden Aufgaben und Zuständigkeiten (siehe unten).

Der KASAP einigte sich auf eine Corporate Identity – Gestaltung von z.B. Briefpapier, Visitenkarten, Banner, Webseite auf Grundlage bestehender Materialien. Die während der Weihnachtsferien umfassend fertiggestellte neue Webseite wird zeitnah auf einen eigenen Server umgezogen. Notwendige PlugIn-Anpassungen passieren im Laufe der kommenden Tage.

Der KASAP verschickt einen Neujahrsbrief an die relevanten Stakeholder im Akkreditierungswesen zwecks Vorstellung des Pools und der aktuellen Ansprechpartner.

Für die Seminare des Jahres 2015 wurden regional ausgewogenene Ortsvorschläge gesammelt. Zur Überarbeitung der Schulungsseminare wird ein Teamer*innentreffen im Herbst angestrebt.

Zur Arbeitsweise einigte sich der KASAP darauf, dass bis auf Weiteres wöchentliche Telefonkonferenzen stattfinden (montags von 18:00-19:00 Uhr). Zeitnah sollen Dokumente in einem ein owncloud-System abgelegt werden. Auf einem späteren KASAP Treffen Anfang März soll sich verstärkt dem Thema Prozesse / Manuals gewidmet werden.

Bei Rückfragen erreicht Ihr den KASAP wie gewohnt unter kasap@studentischer-pool.de.


Zuständigkeiten:

  • Finanzen/Ansprechpartner fzs: Matthias
  • Organisation Schulungsseminare: Katharina (organisatorisch) und
    Matthias (finanziell)
  • Mails: Alle KASAP-Mitglieder (Fallback: Alexander)
  • PVT: Katharina
  • Website: Alexander und Katharina
  • Ansprechpartner Verwaltung: Katharina
  • pooltragende Orgas besuchen/Kontakt halten: Alle KASAP-Mitglieder
  • Kontakt mit VSS/ÖH: Katharina und Alexander
  • Ansprechpartner Agenturen: Matthias
  • Ansprechpartner/Zuständiger systemakkreditierte Hochschulen / HRK :
    Alexander und Katharina
  • Weiterentwicklung Schulungsseminare/ Entwicklung Schulungsseminare
    (Fortgeschrittenen, Schulung für Studierendenschaften): Alexander und
    Teamer*innen
  • Terminkalender führen (Pooltermine, Pooltragende Orgas): alle/iCal
    (über Webseite)
  • Dokumentenverwaltung: Jan und Matthias
  • Liste mit Gremienmitgliedern führen: Axinja und Alexander
  • Kontakt zum Beschwerdeausschuss: Jan

Bericht zur 81. Sitzung des Akkreditierungsrates

Am  02. Dezember fand in Berlin eine weitere Sitzung des Akkreditierungsrates statt. Erstmalig war diese in einen internen (regulären) Teil sowie einen Austausch mit den Agenturen nach der Mittagspause aufgeteilt. Ziel war hierbei ein stärkerer Austausch miteinander, da das Format der Round-Tables hier seitens der Agentur nicht mehr zeitgemäß schien. Es nahmen neben den Mitgliedern des Akkreditierungsrat auch die wissenschaftlichen Leiter sowie die Geschäftsführungen der zehn in Deutschland tätigten Akkreditierungsagenturen teil. Einer ersten persönlichen Einschätzung nach, war es ein fruchtbarer Austausch, welcher aufgrund der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (41 Personen) jedoch auch an seine Grenzen gestoßen ist.

Nach den Berichten wurde die  Auflagenerfüllung von AHPGS behandelt und zur endgültigen Bewertung auf eine kommende Sitzung vertagt.

Anschließend gab es einen größeren Block zu den Erfahrungen der stichprobenartigen Überprüfung in diesem Jahr und zur abschließenden Ausgestaltung der Überwachungsverfahren des Akkreditierungsrates in den kommenden zwei Jahren. Zur Erklärung: Der Akkreditierungsrat überwacht (zufällig sowie anlassbezogen) ausgewählte Verfahren der Agenturen. Dies passiert im Regelfall nach Abschluss des Verfahrens, kann aber auch während des laufenden Verfahrens erfolgen und kann auch mit möglichen Konsequenzen für das Verfahren einhergehen.

Wie wir bereits berichtet haben, gibt es einige neue Elemente und das Überwachungssystem soll eine leichte Veränderung zu einer entwicklungsorientierten Weise vollziehen und dabei auch die Perspektiven der Hochschulen einbeziehen. Beschlossen wurde nun der Umfang der Überwachung sowie die Aufteilung der verschiedensten Arten und Instrumente auf die Agenturen. Nach wie vor ist das Thema der Überwachung ein unliebsames Thema für die Agenturen und auch Mitglieder des Akkreditierungsrat stören sich am misstrauischen Wort der Überwachung. Es herrschte jedoch Einigkeit darüber, dass dies ein gesetzlicher Auftrag und somit essentielle Aufgabe des Akkreditierungsrates ist. Bedingt durch die strukturelle Aufstellung des Akkreditierungsrates, ist diese weiterhin ein Grundpfeiler der Einnahmen des Akkreditierungsrates. Überlegen die Überwachung vom finanziellen Aspekt loszulösen gibt es bereits und sollen nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes (zur Rechtmäßigkeit der Akkreditierung) noch einmal unter den sich eventuell verändernden Rahmenbedingungen diskutiert werden. Im anschließenden Teil mit den Agenturen wurden noch einmal die Erfahrungen der Instrumente und speziell der Überprüfung nach Aktenlage reflektiert. Hier gab es Signale, dass in diesem Bereich eine weitere Lockerungsübung erfolgen sollte und auch könnte.

Abgeleitet aus der Strategie des Akkreditierungsrates für den Zeitraum 2013 -2017 wurde nun das zweite Arbeitsprogramm für die Jahre 2015/2016 diskutiert und verabschiedet. Schwerpunktthemen in den kommenden zwei Jahren sind demnach u.a. der Abschluss der AG Fachlichkeit und Beruflichkeit, eine offene Diskussion über Kriterien der Studienqualität, eine AG Joint Programmes sowie die Überarbeitung der Regeln zur Akkreditierung von Studiengängen und zur Systemakkreditierung.

Letzterer Punkt geht davon aus, dass die Studienstrukturreform inzwischen weitestgehend abgeschlossen ist und die Rolle der Akkreditierung sich daher hin zu einer verstärktem Aufmerksamkeit auf die Studienqualität ausrichten wird. Hierüber fand auch mit den Agenturen ein erster Austausch statt, der neben der offenen Diskussion sowie den Ableitungen der neuen ESG und den Positionen der beteiligten Akteurinnen und Akteurinnen in den weiteren Prozess einfließen wird.

Weitere Punkte

Mit dem Beschluss zur Einführung einer Ausschreibung für experimentelle Verfahren der Qualitätssicherung, wurde auch die Einrichtung einer entsprechenden Arbeitsgruppe beschlossen. Diese Arbeitsgruppe wurde nun mit Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedsgruppen bestückt – für die Gruppe der Studierenden ist Alexander nun Mitglied.

Das Überwachungsinstrument der themenbezogenen Stichprobe soll im kommenden Jahr neben der reinen Überwachung auch neue Erkenntnisse zur Akkreditierung von so genannten Franchisestudiengängen bringen. Als Franchisestudiengänge gelten Programme, die durch einen Hochschulen oder nichthochschulischen Partner durchgeführt werden, während der wissenschaftliche Grad von der Hochschule verliehen wird.

Das in der letzten Sitzung bereits diskutierte und vertagte Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Akkreditierungsentscheidungen von Akkreditierungsrat und der niederländischen NVAO stand erneut auf der Tagesordnung. Nach Klärung offener Fragen und einem besseren Verständnis von Gemeinsamkeiten und Abweichungen der beiden Systeme wurde ein Beschluss zur Unterzeichnung der Vereinbarung gefasst. Es folgt noch eine kurzfristige Befassung des Themas durch die Kultusministerkonferenz. Die Ausgestaltung und Durchführung wird punktuell vom Akkreditierungsrat begleitet werden.

Die neue Gebührensatzung des Akkreditierungsrat (u.a. mit umfangreichen Änderungen aufgrund der neuen Überwachungselemente) wurde vom Stiftungsrat beschlossen und befindet sich aktuell auf dem Weg zur Veröffentlichung im Ministerialblatt NRW. Diese Veröffentlichung ist jedoch noch ausstehend.

Bericht zur 80. Sitzung des Akkreditierungsrats

Die bereits diskutierte und in letzten Sitzung vertagte Einführung der Experimentierklausel wurde wieder aufgegriffen. Aufgrund einer überarbeiteten Vorlage und auch der weiteren Vorbereitung der Mitglieder mit diesem Thema (die studentischen AR-Mitglieder haben z.B. euch zu einer Telefonkonferenz eingeladen) war die Diskussion sehr zielstrebig und am Ende konnte ein Ausschreibungstext verabschiedet werden. Die Hochschulen werden demnächst dazu aufgerufen, dass sie sich, wenn  “sie sich besonders ambitionierte und innovative Qualitätsziele setzen, die über die – ebenfalls einzuhaltenden – Standards der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben, des Akkreditierungsrats und der ESG weit hinausgehen, etwa in der Betreuung der Studierenden, im Forschungsbezug der Lehre, in der Einbeziehung weiterer Leistungsbereiche (studienbegleitende Verwaltung/Services, Forschung, Weiterbildung, allgemeine Verwaltung etc.)“  (aus dem Bericht des WR) in den kommenden zwölf Monaten bewerben sollen. Die KMK muss dieser Ausschreibung noch zustimmen, da die ländergemeinsamen Strukturvorgaben nicht beachtet werden. Die weitere Ausgestaltung der Bewertungskriterien erfolgt durch eine noch einzusetzende Arbeitsgruppe des Akkreditierungsrats.

Im Bereich der Vereinfachung  der Akkreditierung von Joint-Degree-Studienprogrammen gibt es Bestrebungen die Akkreditierungen zwischen der niederländischen Agentur NVAO und vom Rat zugelassenen Agenturen an zu erkennen. In der zur Aussprache vorgelegten Sitzungsvorlage fanden sich jedoch noch erhebliche Unklarheiten für eine Vielzahl der Mitglieder des Akkreditierungsrates. So ist das Bestreben die Studiengänge „nur einmal“ zu akkreditieren zwar wünschenswert, die Mitglieder sehen jedoch noch Abstimmungsbedarf bei der Auswahl und Berücksichtigung des angewendeten Kriteriensets sowie den Folgen der Akkreditierung.

Weiterhin wurde die Akkreditierungsagentur evalag mit Auflagen erfolgreich re-akkreditiert und die Auflagenerfüllungsfrist für AKAST um einige Monate verlängert, da noch formale Punkte erledigt werden müssen.

Weitere Punkte
Im Jahr 2013 wurde das Regelwerk im Bereich der Systemakkreditierung überarbeitet. Statt einer Halbzeit-Stichprobe fand damals das Element der „Zwischen-Evaluation“ Platz in den Regeln. Zwischenzeitlich ist der erste Bericht (AQAS: Uni Münster) veröffentlicht und kann online auf der Agentur-Webseite eingesehen werden.

Unter dem Oberbegriff Kooperation und Dialog, tritt die Geschäftsstelle seit einiger Zeit verstärkt mit anderen wissenschafts- und hochschulpolitschen Akteuren in den Austausch. Dies führt bereits zu ersten sichtbaren Früchten; beispielsweise mit der HRK (gemeinsames Forum Systemakkreditierung), dem DAAD (Kooperation im Hinblick auf die AR-AG Joint Programmes) und beim Wissenschaftsrat (zum Punkt der institutionellen Akkreditierung der nicht-staatlichen Hochschulen).

Der Hochschulausschuss der KMK hat nach Anfrage durch den Akkreditierungsrat dessen Vorschlag zugestimmt, das Fehlen von Regelungen zur Anrechnung außerhochschulischer Leistungen auf ein Hochschulstudium erst ab dem 01.01.2015 im Rahmen der Akkreditierung mit Auflagen zu versehen. Die Akkreditierungsagenturen sind bereits informiert. Die Hochschulen werden zeitnah durch die Länder informiert. Es wurde betont, dass es sich hier um eine verpflichtende Prüfung und Anerkennung handelt. Eine Formulierung wie „Außerhochschulisch erworbene Leistungen werden nicht anerkennt“ erfüllt zwar den Punkt der Regelung des Sachverhaltes, ist aber nicht zulässig.