Pressemitteilung des Akkreditierungsrates: Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Der Akkreditierungsrat hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der er über die Ergebnisse seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 berichtet:

Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Dr. Olaf Bartz Geschäftsstelle
Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland

Akkreditierungen von Franchise-Studiengängen ausgewertet

Sogenannte „Franchise“-Studiengänge, die von Hochschulen gemeinsam mit nichthochschulischen Partnern durchgeführt werden, können in Akkreditierungsverfahren angemessen auf ihre Qualität geprüft werden: So lautet die zentrale Aussage eines Auswertungsberichts, den der Akkreditierungsrat auf seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 in Berlin verabschiedet hat und der auf seiner Netzseite veröffentlicht ist. Dafür bedarf es in den Akkreditierungen aber besonderer Aufmerksamkeit auf neuralgische Punkte, insbesondere auf die Wissenschaftlichkeit der Studienprogramme.

„Ob Kooperationen von Hochschulen mit außerhochschulischen Bildungsträgern bei der Durchführung von Studiengängen grundsätzlich zulässig sind, entscheidet jedes Bundesland autonom“, so Professor Dr. Reinhold R. Grimm, Vorsitzender des Akkreditierungsrates. Der Wissenschaftsrat erarbeite derzeit eine grundlegende Empfehlung zur Thematik, die er mit Spannung erwarte, so Grimm weiter.

Ferner hat der Akkreditierungsrat erstmals eine graphische Umsetzung seines Qualitätssiegels beschlossen. Damit können Hochschulen künftig die geprüfte Qualität von Studiengängen und von hochschulinternen Qualitätssicherungssystemen visualisieren, namentlich in ihren Internetauftritten.

Des Weiteren hat sich Akkreditierungsrat mit der Fragen der Vergabe von Akkreditierungsaufträgen durch Hochschulen befasst. Im Einzelfall sind Schwierigkeiten aufgetreten, wenn Hochschulen beispielsweise Standardverträge verwendeten, die dem Charakter der Akkreditierung als unabhängiger Qualitätsprüfung nicht Rechnung trugen. Der Akkreditierungsrat wird das Gespräch mit den Verwaltungsleitungen der Hochschulen und den Agenturen suchen, um gemeinsam zu einer guten Praxis zu gelangen.

Für die Entscheidungen in der Experimentierklausel wird auf eine separate Pressemitteilung verwiesen.

 

 

Veranstaltungshinweis: EQUIP Project workshops and webinars – registration open

Liebe Mitglieder des Studentischen Akkreditierungspools,

liebe Interessierte,
heute möchten wir euch auf Veranstaltungen des EQUIP-Projektes hinweisen, welche sich mit der Implementierung der neuen ESG beschäftigen.
Seitens der European Student Union (ESU) besteht die Möglichkeit, einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 300 Euro zu erhalten.

Dear QA pool members,

As you probably seen in our newsletter the registration for the Workshops under the EQUIP Project is already open.

The EQUIP Project aims at Enhancing Quality through Innovative Policy and Practice in European higher education by supporting and promoting a consistent, efficient and innovative embedding of the revised European Standards and Guidelines at grass-root level.

As part of the project 2 webinars and 3 workshops will be organised. You can find more info about each of them on the following link.

ESU as one of the project partners will be organising the 1st Workshop that will take place in Amsterdam after the 31st European Student Convention 14-15 March.

The registration for the events is already opened, for each of the Workshops we can provide grants of 300 Euros to 15 students, as support of transport and accommodation costs. But bare in mind that since the space is limited the registration is on the basis of first come, first served. Of course we will be aiming to distribute the grants to participants that will need it the most and also we’ll take into account regional and gender balance.

You can register for one of the workshops and webinars on the following link. You can only register for one workshop, but you can join both webinars. You can register at same time for a workshop and a webinar.

The workshops will gather all groups of stakeholders such as:

Students, teaching and support staff, policy makers, HEIs’ leadership, policy-makers, QA agency staff, national authorities and the world of work.

If you have any further questions don’t hesitate to contact me.

Best regards

Blazhe

Blazhe Todorovski – Vice-Chairperson 2015/16

European Students‘ Union – Rue de l’Industrie 10 – 1000 Brussels, Belgium
Tel: +32 2 893 25 46 – Mobile: +32 4 79 59 14 99

Email: blazhe.todorovski@esu-online.org

Sign up for ESU’s monthly newsletter on: www.esu-online.org

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Neue Diploma Supplements veröffentlicht

Liebe Mitglieder des Studentischen Akkreditierungspools,

liebe Interessierte,

im August letzten Jahres haben die Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) den Hochschulen neue Vorlagen für die Diploma Supplements übersandt.
Im Rahmen der Überarbeitung wird nun eine Ausweisung der Zuordnung zum Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) / Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) vorgenommen es wurden unter anderem die Möglichkeiten des Hochschulzugangs für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung sowie Modifikationen zum Benotungssystem eingearbeitet.
Die Hochschulen sind dazu angehalten, nur noch die aktualisierte Version des Diploma Supplements zu verwenden. Dies passiert jedoch nach Rückmeldungen von studentischen Gutachterinnen und Gutachtern bislang nicht, weshalb wir auch den Akkreditierungsrat gebeten haben, dieses Thema noch einmal diffundieren zu lassen.

Presseschau zur Akzeptanz von Bachelor-Abschlüssen im öffentlichen Dienst

In den KMK-Strukturvorgaben heißt es noch relativ klar:
„In einem System gestufter Studiengänge stellt der Bachelorabschluss als erster berufsqualifizierender Abschluss den Regelabschluss dar und führt damit für die Mehrzahl der Studierenden zu einer ersten Berufseinmündung.“.
Das dies schon lange nicht mehr den Regelfall darstellt, ist vielfach diskutiert und auch an vielen Stellen schon von Hochschule und Politik angepasst wurden, wenngleich noch häufig in diesem Kontext diskutiert wird, was beispielsweise ein Lehramtsbachelor denn nach dem Studium machen könnte.
Die aktuelle Regierungskoalition hatte sich zur Akzeptanz von Studienabschlüssen zudem darauf verständigt, dass im öffentlichen Dienst auch ein Bachelorabschluss die Basis in den höheren Dienst darstellen könnte. Die Umsetzung gestaltet sich aber als schwieriger als gedacht.
Wir möchten euch exemplarisch zwei Artikel vorstellen und auf einen Kommentar verweisen. Sicherlich wird in den kommenden Tagen das Thema noch einmal etwas breiter in der Presse aufgegriffen und um Stellungnahmen/Positionen der entsprechenden Akteurinnen und Akteure ergänzt.
SZ-Kommentar von Johann Osel: Wie der Staat den Bachelor quasi für unbrauchbar erklärt  (29.12.2015)

Schulungsseminar Programmakkreditierung in Lübeck vom 04. – 06. Dezember 2015

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

das nächste Seminar zur Programmakkreditierung findet vom  04. – 06. 12. 2015 in Lübeck statt.  Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben, Verpflegung, Übernachtung und Seminarmaterialien bekommt Ihr kostenlos.

Die Anreise können wir leider nicht finanzieren. Allerdings können an verschiedenen Hochschulen die Reisekosten zum Seminar von der Studierendenschaft oder von der Hochschule übernommen werden. Ob das in Eurem Fall möglich ist und was Ihr dafür tun müsst, erfahrt Ihr bei Eurer jeweiligen Studierendenvertretung.

Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis des Akkreditierungswesens in Deutschland und die sich daraus entwickelnde Fähigkeit, als studentische Gutachter*innen an Akkreditierungsverfahren teilzunehmen. Dazu wird die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums und die Rahmenbedingungen bei der Akkreditierung von Studienprogrammen in Deutschland sowie die European Standards and Guidelines for Quality Assurance, der ECTS Users‘ Guide und die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. In einem Beispielprozess lernt Ihr den Ablauf und die Besonderheiten eines Akkreditierungsprozesses näher kennen.

Mit den besten Grüßen

Euer Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools

Anmeldung Schulungsseminar Lübeck

 

Studentisches Mitglied für den Akkreditierungsrat gesucht

Auf dem 36. Poolvernetzungstreffen (PVT) vom 11.-13.12.2015 wird ein neues studentisches Mitglied für den Akkreditierungsrat (AR) nominiert. Das PVT und der AR achten bei ihrer Nominierung auf Diversität, sodass bei den Ratsmitgliedern die verschiedenen Hochschultypen und Geschlechter gleichermaßen vertreten sind. Aus diesem Grund werden nachdrücklich nichtmännliche Studierende und Studierende, welche nicht an einer Universität studieren, zur Bewerbung ermuntert.
Zusätzlich ist es für die Arbeit hilfreich, als studentische Vertretung einen Überblick über unterschiedliche Fächerkulturen und regionale Bewertungen und Eindrücke zu haben.

Worum geht es?

Die Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland hat den gesetzlichen Auf- trag, das System der Qualitätssicherung in Studium und Lehre durch Akkreditierung von Studiengängen zu organisieren. Der Akkreditierungsrat wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eingesetzt. Die zurzeit zehn Akkreditierungsagenturen werden vom AR zugelassen und bei ihrer Arbeit kontrolliert. Darüber hinaus ist es eine wichtige Aufgabe des Akkreditierungsrates, Kriterien zum Ablauf der einzelnen Akkreditierungsverfahren (weiter) zu entwickeln. Im AR sind Vertreter*innen der Hoch-schulen, der Länder, der Arbeitgebenden, der Arbeitnehmenden, der Studierenden sowie internationale Expertinnen Mitglied. Die Amtszeit für die studentischen Vertreter*innen beträgt zwei Jahre.

Welche Erfahrungen solltest du haben? Was solltest du mitbringen? Du solltest dich bereits hochschulpolitisch engagieren, Erfahrungen in der Arbeit der studentischen und akademischen Selbstverwaltung gesammelt haben, sowie dich mit dem Bologna-Prozess und der Weiterentwicklung von Studiengängen mit Bachelor-und Master- Abschluss im Allgemeinen sowie dem Akkreditierungssystem im Besonderen auseinandergesetzt haben. Die Erfahrung an Akkreditierungsverfahren teilgenommen zu haben ist von Vorteil.

Als Themen stehen für die folgenden zwei Jahren unter anderem folgende Punkte auf der Agenda des Akkreditierungsrates [1]:
• Verfolgung des Ziels, dass Akkreditierungsratssiegel zu erweitern und als Nachweis für wahrnehmbare Studienqualität zu etablieren

• Weiterentwicklung der Programmakkreditierung
• Weiterentwicklung der Systemakkreditierung
• Bildung einer Gutachterinnen- und Gutachtercommunity • Europäisierung und Internationalisierung
• Kommunikation und Dialog des Akkreditierungsrates
• Akkreditierung an nicht-staatlichen Hochschulen

Was wären deine Aufgaben? Wie viel Arbeit ist das?

Der AR als solcher tagt bis zu vier Mal jährlich, in der Regel eintägig. Die Termine sind ein Jahr im Voraus bekannt und an diesen Sitzungen solltest du auf jeden Fall teilnehmen. Die Vor- und Nachbereitungszeit für die Sitzungen sollte dabei nicht unterschätzt werden. Außerdem gibt es immer wieder Arbeitsgruppen, die in unregelmäßigen Abständen tagen, das kann zwischen einer Telefonkonferenz und sechs Treffen im Jahr liegen.

Mit den Agenturen gibt es zweimal jährlich einen Round-Table. Als Rats-Studi bist du außerdem qua Amt, mit beratender Stimme, Mitglied im KASAP. Das heißt, du solltest auch an den KASAP-Sitzungen und natürlich an den PVT teilnehmen, um regelmäßig über neue Entwicklungen berichten zu können und einen Austausch zwischen Poolmitgliedern und AR zu ermöglichen. Wir würden uns außerdem freuen, wenn du auch zwischen den Sitzungen den Pool und seine Mitglieder über Entwicklungen auf dem Laufenden hältst und aus den Erfahrungen und der Vielfalt der Pool-Mitglieder bei der Entscheidungsfindung baust. Außerdem wirst du potentiell zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen, um die studentische Meinung zu vertreten (z.B. von der HRK, von Gewerkschaften, etc.).
Die Mitgliedschaft im Akkreditierungsrat schließt die Teilnahme an Akkreditierungsverfahren bei denen das Siegel des Akkreditierungsrats vergeben wird ebenso wie die Mitgliedschaft in Gremien der in Deutschland tätigen Akkreditierungsagenturen aus.

Wie kann ich kandidieren?

Deine Kandidatur sollte mindestens deinen Namen, deine Hochschule, eine Kontaktmöglichkeit, sowie ein maximal 1000 Zeichen langen Bewerbungstext enthalten. Beachte dass dein Name, deine Hochschule und der Bewerbungstext an die Pooltragenden Organisationen weitergeleitet werden. Sofern du dies wünscht werden auch Kontaktmöglichkeiten versendet. Sollte dein Bewerbungstext über 1000 Zeichen hinausgehen, wird vor der Verschickung beim 1000. Zeichen abgeschnitten. Weitere Unterlagen wie Lebenslauf werden ausschließlich in gedruckter Form auf dem Poolvernetzungstreffen den Delegierten zur Verfügung gestellt.

Des Weiteren hat sich gezeigt, dass Anwesenheit auf dem Poolvernetzungstreffen förderlich für die Bewerbung ist.
Wenn du darüber nachdenkst zu kandidieren und / oder Fragen hast, zögere nicht die aktuellen studentischen Mitglieder des Akkreditierungsrats, Isabella und Jan (akkreditierungsrat@studentischer-pool.de) zu kontaktieren.

Bitte sende deine Kandidatur nach Möglichkeit bis zum 30. November 2015 an den KASAP (kasap@studentischer-pool.de) um diese an die Pooltragende Organisationen verschicken zu können.

Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Bologna-Prozesses 2012-2015 in Deutschland veröffentlicht

Die Bundesregierung hat dieses Jahr einen Bericht über die Umsetzung des Bologna-Prozesses 2012 – 2015 in Deutschland veröffentlicht. In diesem steht unter anderem über den Pool:

„Der „Studentische Akkreditierungspool“, der von den Akkreditierungsagenturen unterstützt wird und von den Studierenden aufgebaut wurde, vermittelt Studierende in Akkreditierungsverfahren und qualifiziert seine Mitglieder regelmäßig. (…) Kritisiert wird in diesem Zusammenhang die teils mangelnde finanzielle Ausstattung des studentischen Akkreditierungspools.“

Ihr findet den Bericht online unter: https://www.bmbf.de/files/Bericht_der_Bundesregierung_zur_Umsetzung_des_Bologna-Prozesses_2012-2015.pdf

An dieser Stelle einen Dank an die Agenturen sowie die Studierendenschaften und pooltragenden Organisationen, welche die Arbeit des Pools erst ermöglichen. Sollten Sie/Ihr den Pool ebenfalls unterstützen wollen, darf gerne der Kontakt zum KASAP (kasap@studentischer-pool.de) aufgenommen werden.

Seminar zur Programmakkreditierung in Paderborn vom 23.-25. Oktober

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

das nächste Seminar zur Programmakkreditierung findet vom  23. – 25. 10. 2015 in Paderborn statt.  Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben, Verpflegung, Übernachtung und Seminarmaterialien bekommt Ihr kostenlos.

Die Anreise können wir leider nicht finanzieren. Allerdings können an verschiedenen Hochschulen die Reisekosten zum Seminar von der Studierendenschaft oder von der Hochschule übernommen werden. Ob das in Eurem Fall möglich ist und was Ihr dafür tun müsst, erfahrt Ihr bei Eurer jeweiligen Studierendenvertretung.

Ziel des Seminars ist ein grundlegendes Verständnis des Akkreditierungswesens in Deutschland und die sich daraus entwickelnde Fähigkeit, als studentische Gutachter*innen an Akkreditierungsverfahren teilzunehmen. Dazu wird die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums und die Rahmenbedingungen bei der Akkreditierung von Studienprogrammen in Deutschland sowie die European Standards and Guidelines for Quality Assurance, der ECTS Users‘ Guide und die Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. In einem Beispielprozess lernt Ihr den Ablauf und die Besonderheiten eines Akkreditierungsprozesses näher kennen.

Mit den besten Grüßen

Euer Koordinierungsausschuss des Studentischen Akkreditierungspools

Anmeldung Schulungsseminar Programmakkreditierung Paderborn