Urlaubszeit der Verwaltung

Liebe Poolmitglieder, liebe Pooltragende-Organisationen und liebe Interessierte,

 

vom 30.10-10.11 ist die Poolverwaltungsstelle aufgrund von Urlaub nicht besetzt. In wichtigen Fällen ist der Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools per Mail unter kasap@studentischer-pool.de zu erreichen.

 

Euer KASAP

Noch stattfindende Seminare 2017

Liebe Pool-Mitglieder, liebe Pooltragende Organisationen und liebe Interessierte,

 

im Jahr 2017 werden folgende Schulungsseminare stattfinden:

13.-15.10. Programmakkreditierungsseminar Potsdam finanziert durch Uni Potsdam – Teilnehmende nur über die Uni Potsdam

03.-05.11. Programmakkreditierungsseminar Köln finanziert durch BuFaK WiSo Uni Köln
– Teilnehmende nur über die BuFaK WiSo

Vermutlich am 8.-10.12. Systemakkreditierungsseminar finanziert durch Uni Dresden (andere optionale Termine: 20.-22.10./27.-29.10) – Teilnahme offen, Anmeldung NUR über die Homepage, wird rechtzeitig freigeschaltet.

 

Vielen Dank an die finanzierenden Organisationen. Für weitere Informationen könnt ihr euch gerne an den KASAP wenden.

 

Euer KASAP

Tagungen zum Thema Akkreditierung

Liebe Pool-Mitglieder, liebe Pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

 

in den nächsten Wochen finden Tagungen zum Thema Akkreditierung statt, auf die wir gerne Hinweisen möchten:

Vom 12.-13. 9 findet an der TU Berlin die Tagung der ASIIN zur Weiterentwicklung des Akkreditierungswesens statt. Genauere Informationen finden sich hier.

Vom 14.-15.9 tagt das Gewerkschaftliche Gutachter/innen Netzwerk an der Uni Potsdam. Der Titel der Tagung lautet „Die drei Säulen der künftigen Qualitätssicherung durch Akkreditierung:
Staatsvertrag, Musterrechtsverordnung, Handreichungen“. Weitere Informationen sind hier zu finden. Hier werden auch Mitglieder des KASAP anwesend sein.

Am 27.9 hält die AQ Austria ihre Jahrestagung mit dem Thema „Durchlässigkeit in der Hochschulausbildung“ ab. Alles weitere dazu findet ihr hier.

 

Wir wünschen allen interessierten Teilnehmenden viel Spaß auf diesen Tagungen.

 

Der KASAP

Merkblatt zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Akkreditierungsverfahren

Liebe Mitglieder des studentischen Pools,

nach mehrfachen Nachfragen in der letzten Zeit möchten wir euch auf das Merkblatt zur Versteuerung von Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Akkreditierungsverfahren hinweisen. Dieses könnt ihr im Bereich Downloads finden. Es handelt sich jedoch nicht um eine juristische Beratung.

Mit besten Grüße,

euer Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools

Handreichungen für Verfahren des Wissenschaftsrates und Informationen für ausländische Gutachter*innen

Liebe Mitglieder des studentischen Akkreditierungspools,

auf dem 39. Poolvernetzungstreffen wurden zwei Handreichungen beschlossen – für Verfahren des Wissenschaftsrates (aktualisierte Version) und für Gutachter*innen des österreichischen und schweizerischen Pools. Ihr findet diese Handreichungen im Bereich Downloads

Mit besten Grüßen,

euer Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspool

Vernetzungstreffen mit dem österreichischen und schweizer Pool in Judenburg

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

am vergangenen Wochenende waren Tilmann und Jörn in Judenburg zum Vernetzungstreffen DACH mit den Kolleg*innen des österreichischen studentischen Akkreditierungspools und des Schweizer Akkreditierungspools. 

Dort wurde unter anderem über die weitere Zusammenarbeit, die Kooperation der drei studentischen Akkreditierungspools und die inhaltliche Auseinandersetzung mit den European Standard and Guidelines besprochen.

Der neue KASAP stellt sich vor

Liebe Pool-Mitglieder, liebe pooltragende Organisationen, liebe Interessierte,

Auf dem letzten Pool-Vernetzungstreffen in Leipzig wurde durch die Pool-tragenden-Organisationen ein neuer Koordinierungsausschuss des studentischen Akkreditierungspools (KASAP) gewählt. Die drei neuen Mitglieder stellen sich euch hier vor:

Tilmann Schade

Ich studiere seit 2011 in Kiel evangelische Theologie mit dem Ziel kirchlicher Abschluss / Pfarramt. Ich bin seit 2014 im AStA der CAU aktiv und leite dort das Referat für Studienangelegenheiten, ergänzend bin ich Mitglied des Konvents der theologischen Fakultät und stellvertretender Vorsitzender des akademischen Senats der CAU. Im KASAP bin ich für internationale Vernetzung, die Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsrat und die Koordination der Verwaltungsaufgaben zuständig.

Jeanette Gehlert

Mein Name ist Jeanette Gehlert und ich studiere Physik an der Uni Göttingen. Ich habe mich auf dem PVT  im Dezember in den KASAP wählen lassen und freue mich auf die Arbeit. Im neuen KASAP werde ich mich um die Finanzen und zusammen mit Florian Pranghe um die Kommunikation mit den Agenturen kümmern.

Franziska Chuleck

Ich bin Franzi und ich studiere seit 2013 an der TU Ilmenau Informatik. Dort bin ich auch in diversen studentischen sowie universitären Gremien tätig. Im neuen KASAP bin ich für die Pool-tragenden-Organisationen und die Systemakkreditierten Hochschulen zuständig.

Jörn Tillmanns

Ich studiere an der TU Darmstadt den Master IT-Security und fange derzeit dort mit meiner Master-Arbeit an. Meinen Bachelor Informatik habe ich an der Universität Paderborn erlangt. Ich bin seit 2010 auf der Konferenz der deutschsprachigen Informatik Fachschaften aktiv. Für diesen bin ich studentischer Vertreter im Fakultätentag Informatik. Im Akkreditierungswesen bin ich seit 2011 tätig und habe verschiedene Informatik(-nahe) Studiengänge begutachtet. In den KASAP wurde ich für IT-Angelegenheit und die Organisation der Schulungsseminare kooptiert.

Der neue KASAP freut sich bereits auf die kommende Legislatur und ist wie immer unter kasap@studentischer-pool.de per Mail erreichbar.

Staatsvertrag zur Akkreditierung durch KMK beschlossen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat nun den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag) beschlossen.

Nun muss er in die nächste Runde und von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten beschlossen werden.

Spannend wird es dann, wenn die Ausarbeitung der spezifischen und konkreten Rechtsverordnung erfolgt.

Akkreditierungsstaatsvertrag der KMK sichert größtmögliche Qualität von Studiengängen und Mobilität für Studierende
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen (Studienakkreditierungsstaatsvertrag) beschlossen.

 

Die Länder setzen damit die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom 17. Februar 2016 (1 BvL 8/10) um. Das Gericht bestätigte den Ansatz die Hochschullehre durch Akkreditierung einer verbindlichen externen Qualitätssicherung zu unterziehen und sich dabei nicht nur auf wissenschaftlich-fachliche Kriterien zu beschränken, sondern auch die Studienorganisation, die Studienanforderungen und den Studienerfolg zu bewerten. Gleichzeitig sah das BVG jedoch Mängel in der rechtlichen Umsetzung, da die für die Akkreditierung wesentlichen Entscheidungen durch den Gesetzgeber selbst zu treffen seien. Diese Entscheidungen betreffen die Normierung inhaltlicher sowie verfahrens- und organisationsbezogener Anforderungen an die Akkreditierung, die wissenschaftsadäquate Zusammensetzung der Akteure sowie Verfahren zur Aufstellung und Revision der Bewertungskriterien. Eine Neuregelung muss laut BVG bis zum 31. Dezember 2017 geschaffen werden.

„Vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts hat sich die Kultusministerkonferenz für ein ländergemeinsames Vorgehen mit dem Ziel einer länderübergreifenden Lösung ausgesprochen. So können die Länder ihrer Verantwortung für die Gleichwertigkeit der Abschlüsse und die Möglichkeit des Hochschulwechsels nachkommen“, sagte Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Senatorin für Kinder und Bildung Bremens.
Nach intensiven Beratungen hat sich die KMK auf den Entwurf eines Staatsvertrages über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems für Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen geeinigt. Diesen legt sie nun der Ministerpräsidentenkonferenz zur Beschlussfassung und Unterzeichnung vor. Er ist geschlossen, wenn wenigstens 15 Regierungschefinnen und Regierungschefs der vertragschließenden Länder ihn unterzeichnet haben. Artikel 18 Absatz 2 ermöglicht auch einen späteren Beitritt zum Staatsvertrag. Im Hinblick auf die Fristsetzung durch das Bundesverfassungsgericht kann damit gewährleistet werden, dass die Ratifikationsverfahren in den vertragschließenden Ländern rechtzeitig eingeleitet werden können.
Der Staatsvertrag geht grundsätzlich von einer Beibehaltung der bisherigen Systematik aus. Bei der Akkreditierung handelt es sich um ein mehrstufiges Verfahren, das auf dem Prinzip des „Peer review“ beruht. Hochschulen und Akkreditierungsagenturen führen es autonom und wissenschaftsnah durch. Vertreter der Berufspraxis und Studierende werden obligatorisch in die Verfahren der Programm- und Systemakkreditierung einbezogen.
Modifikationen gegenüber dem bisherigen System ergeben sich im aktuellen Entwurf des Staatsvertrags nunmehr unter folgenden Gesichtspunkten:
  • Neudefinition der Rollen von Akkreditierungsrat und Agenturen: Übertragung der Akkreditierungsentscheidung auf den Akkreditierungsrat
  • strukturelle Mehrheit der Wissenschaft im Akkreditierungsrat zur Gewährleistung der nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erforderlichen Mehrheit der Wissenschaft in fachlich-inhaltlichen Fragen
  • Trennung der Verfahren zur Bewertung der formalen Kriterien einerseits und der fachlich-inhaltlichen Kriterien, zu denen auch die Berufsrelevanz gehört, andererseits
  • Vereinfachung der Zulassung von Agenturen auf der Basis von EQAR-Registrierung als Ersatz für die Akkreditierung von Agenturen
  • Öffnung für alternative Akkreditierungsinstrumente
Zentrales Element des Ende der 1990er Jahre eingeleiteten Bologna-Prozesses ist eine externe Qualitätssicherung in Studium und Lehre nach gemeinsamen europäischen Standards als Garant für eine hohe Studienqualität im europäischen Hochschulraum. Diesen europäischen Standards müssen die nationalen Verfahren der Qualitätssicherung genügen. Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz haben sich 1998 auf die länder- und hochschulübergreifende Akkreditierung als System der externen Qualitätssicherung gestufter Studiengänge verständigt.

Pressemitteilung des Akkreditierungsrates: Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Der Akkreditierungsrat hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der er über die Ergebnisse seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 berichtet:

Ergebnisse der 86. Sitzung des Akkreditierungsrates

Dr. Olaf Bartz Geschäftsstelle
Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland

Akkreditierungen von Franchise-Studiengängen ausgewertet

Sogenannte „Franchise“-Studiengänge, die von Hochschulen gemeinsam mit nichthochschulischen Partnern durchgeführt werden, können in Akkreditierungsverfahren angemessen auf ihre Qualität geprüft werden: So lautet die zentrale Aussage eines Auswertungsberichts, den der Akkreditierungsrat auf seiner 86. Sitzung am 10.03.2016 in Berlin verabschiedet hat und der auf seiner Netzseite veröffentlicht ist. Dafür bedarf es in den Akkreditierungen aber besonderer Aufmerksamkeit auf neuralgische Punkte, insbesondere auf die Wissenschaftlichkeit der Studienprogramme.

„Ob Kooperationen von Hochschulen mit außerhochschulischen Bildungsträgern bei der Durchführung von Studiengängen grundsätzlich zulässig sind, entscheidet jedes Bundesland autonom“, so Professor Dr. Reinhold R. Grimm, Vorsitzender des Akkreditierungsrates. Der Wissenschaftsrat erarbeite derzeit eine grundlegende Empfehlung zur Thematik, die er mit Spannung erwarte, so Grimm weiter.

Ferner hat der Akkreditierungsrat erstmals eine graphische Umsetzung seines Qualitätssiegels beschlossen. Damit können Hochschulen künftig die geprüfte Qualität von Studiengängen und von hochschulinternen Qualitätssicherungssystemen visualisieren, namentlich in ihren Internetauftritten.

Des Weiteren hat sich Akkreditierungsrat mit der Fragen der Vergabe von Akkreditierungsaufträgen durch Hochschulen befasst. Im Einzelfall sind Schwierigkeiten aufgetreten, wenn Hochschulen beispielsweise Standardverträge verwendeten, die dem Charakter der Akkreditierung als unabhängiger Qualitätsprüfung nicht Rechnung trugen. Der Akkreditierungsrat wird das Gespräch mit den Verwaltungsleitungen der Hochschulen und den Agenturen suchen, um gemeinsam zu einer guten Praxis zu gelangen.

Für die Entscheidungen in der Experimentierklausel wird auf eine separate Pressemitteilung verwiesen.