Seminare im November

Liebe Studierende,

Im November finden zwei online Seminare an den Wochenenden 13.-15.11. und 20.-22.11. zur Programmakkreditierung statt. Bitte meldet euch nur für ein Seminar an, sollte ein Seminar voll werden, dann teilen wir euch dies auf der Veranstaltungsseite so schnell wie möglich mit.

13.-15.11.2020 Finanziert von der evalag
Wann?: Freitag, 13. November ca. 14 Uhr – Sonntag, 15. November ca. 16 Uhr
Offene Plätze: 18

Anmeldung unter:
https://www.studentischer-pool.de/events/seminar-zur-programmakkreditierung-13-15-11-2020-online/

Frist 29.10.20 – 23:59 Uhr


20.-22.11.2020 Finanziert von der FH Münster
Wann?: Freitag, 20. November ca. 14 Uhr – Sonntag, 22. November ca. 16 Uhr
Offene Plätze: 18

Für Studierende der FH Münster ist ein festes Kontingent vorgesehen, die Anmeldung für ALLE Teilnehmer*innen erfolgt jedoch über unser Anmeldeformular.

Anmeldung unter:
https://www.studentischer-pool.de/events/seminar-zur-programmakkreditierung-20-22-11-2020-online-fhmuenster/

Frist 5.11.20 – 23:59 Uhr

Viele Grüße
euer KASAP

Positionspapier: Qualitätsberichte systemakkreditierter Hochschulen

Auf dem 47. Poolvernetzungstreffen wurde am 20.09.2020 folgendes Positionspapier zur Bedeutung der Qualitätsberichte aus studentischer Sicht beschlossen:

Einleitung
Sowohl in den European Standards and Guidelines (ESG) als auch in der Musterrechtsverordnung gemäß Artikel 4 (Abs. 1-4) Studienakkreditierungsstaatsvertrag (MRVO) ist festgelegt, dass Akkreditierungsberichte inkl. Akkreditierungsentscheidungen veröffentlicht werden müssen. Dies bezieht sich ausdrücklich auch auf die internen Verfahren von systemakkreditierten Hochschulen, die in diesem Punkt der Transparenz nicht hinter der Programmakkreditierung zurückfallen dürfen. Der Akkreditierungsrat hat in seinem Beschluss vom 17.09.2019 weitere Hinweise erarbeitet und verfügbar gemacht, wie systemakkreditierte Hochschulen ihre sogenannten Qualitätsberichte zu veröffentlichen haben und definiert Ansprüche an jene Qualitätsberichte. Laut diesem Beschluss ist es spätestens ab dem 30.09.2020 nur noch in Verbindung mit einem Qualitätsbericht möglich, den eigenen Studiengang in die Akkreditierungsdatenbank einzutragen.

Die Teilnehmenden des 47. Poolvernetzungstreffen des studentischen Akkreditierungspools sprechen sich dafür aus, dass von systemakkreditierten Hochschulen diese Qualitätsberichte nun eingefordert werden und begrüßen den Beschluss des Akkreditierungsrates vom 17.09.2019. Da es seitens einzelner Hochschulen den Wunsch gibt, die Anforderungen an Qualitätsberichte zu verändern und der inhaltliche Mehrwert dieser Berichte stark angezweifelt wurde, soll dieses Papier die studentische Position darstellen.


Mehrwert von Qualitätsberichten

Es ist eine fundamentale Frage der Transparenz sowie Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Hochschulen, dass auch systemakkreditierte Hochschulen ihre Akkreditierungsberichte und -entscheidungen in nachvollziehbarer, umfassender und zugänglicher Form veröffentlichen. Die aktuelle Situation, dass einzelne systemakkreditierte Hochschulen ihre Akkreditierungsberichte der Öffentlichkeit vollständig vorenthalten, ist intransparent und inakzeptabel. Aktuell werden Akkreditierungsberichte von programmakkreditierten Studiengängen öffentlich zugänglich gemacht; hierin wird transparent mit Mängeln, Verbesserungspotenzialen und Maßnahmen umgegangen. Einzelne systemakkreditierte Hochschulen haben dadurch einen vermeintlichen Vorteil, weil sie eigene Verbesserungspotentiale von Studiengängen nicht veröffentlichen. Studieninteressierte, Studierende, ArbeitgeberInnen und auch die Öffentlichkeit haben aus unserer Sicht jedoch ein Anrecht darauf, dass auch systemakkreditierte Hochschulen ihrer Veröffentlichungspflicht nachkommen. Dabei sind Mindestkriterien für Qualitätsberichte entscheidend, damit diese eine vergleichbare Aussagekraft haben und es damit Vergleichbarkeit zwischen den intern akkreditierten und programmakkreditierten Studiengängen geben kann. Dazu gehört unseres Erachtens auch, dass GutachterInnen im Qualitätsbericht benannt werden, das abschließende Akkreditierungsergebnis einsehbar ist und etwaige Sondervoten ausgewiesen werden. Dies widerspricht nicht der Heterogenität unserer Hochschullandschaft, führt aber zu klaren, fairen und gleichen Regeln für alle Hochschulen. Freiheitsgrade innerhalb der Qualitätsberichte können als Chance genutzt werden, um die eigenen Maßnahmen und Follow-Ups des Studiengangs darzustellen und somit die eigene Qualitätsentwicklung in ihrer Wichtigkeit zu unterstreichen. Qualitätsberichte können so als Instrument der Sichtbarmachung eigener Bemühungen um Qualitätsverbesserungen dienen und Studieninteressierten aufzeigen, dass es neben Werbematerialien auf Hochglanzpapier auch einen Prozess der stetigen Weiterentwicklung des Studiengangs gibt und zeigt Möglichkeiten auf, sich selbst zu beteiligen. Insbesondere Studierende, die bereits Studienerfahrung gesammelt haben, beispielsweise indem sie bereits einen Bachelorabschluss an einer anderen Hochschule erworben haben, suchen gezielt nach bestimmten Informationen. Die Qualitätsberichte lassen sich als Basis für verschiedene Zwecke und diverse Adressaten verwenden. Sie möchten selbst nachlesen können, wie bspw. die Studierbarkeit, Studienorganisation oder Vereinbarkeit mit Familienaufgaben in einem Studiengang von unabhängigen Expert*innen geprüft und bewertet wurde. Zudem können die Qualitätsberichte einen Überblick über gute Praktiken innerhalb der verschiedenen systemakkreditierten Hochschulen und der Vielfalt der Qualitätssicherungssysteme geben und können als Grundlage für eine systematische Analyse der Entwicklungen der internen Verfahren dienen (vgl. ESG 3.4 Thematic analysis Standard: Agencies should regularly publish reports that describe and analyse the general findings of their external quality assurance activities).

Vor diesem Hintergrund erwarten wir von systemakkreditierten Hochschulen mehr Selbstvertrauen in die eigenen Prozesse und einem transparenten Umgang mit eigenen Verbesserungspotentialen und entsprechenden Maßnahmen. Es ist aus unserer Sicht eine Chance auf eine positive Außendarstellung, wenn systemakkreditierte Hochschulen entsprechende Qualitätsberichte veröffentlichen.

Fazit
Akkreditierungsentscheidungen müssen innerhalb aller Systeme bereits jetzt aussagekräftig dokumentiert werden. Die Dokumentation trägt zur kontinuierlichen Qualitätssicherung und -weiterentwicklung bei. Die Berichte sind gemäß dem Beschluss des Akkreditierungsrats vom 17.09.2019 für alle Stakeholder zugänglich zu veröffentlichen.

Zusammenfassend ist die Veröffentlichungspflicht von Qualitätsberichten und die konsequente Umsetzung der bereits beschlossenen Mindestkriterien unumgänglich,

• weil bereits jetzt eine verbindliche Rechtsgrundlage für die Dokumentation besteht,
• weil Qualitätsberichte ein unverzichtbarer Teil der Legitimation von Akkreditierungsentscheidungen sind,
• weil Transparenz die Basis eines jeden guten und funktionierenden QM-Systems ist,
• und weil sie Vergleichbarkeit zwischen Hochschulen, Studiengängen und QM-Systemen ermöglicht.

PVT Beschluss Seminare vom Anbieter Akkreditierungsseminar.de

Das 47. Poolvernetzungstreffen des studentischen Akkreditierungspools hat am vergangenen Wochenende in Darmstadt Folgendes beschlossen:

Das PVT empfiehlt den PTOs Schulungsseminare für Studierende des Anbieters Akkreditierungsseminar.de (oder mögliche alternative Bezeichnungen, unter denen die gleichen Anbieter auftreten)1 vorläufig bis zum nächsten PVT als nicht poolqualifizierend anzuerkennen.

1 Alternative Bezeichnungen sind (Stand 19.09):
https://akkreditierungsseminar.de/
https://www.akkreditierungswesen.de/akkreditierungsdatenbank de/
https://www.akkreditierungswesen.de /akkreditierungsseminar de/
https://www.akkreditierungswesen.de/erfolgreich akkreditiert de/
https://www.akkreditierungswesen.de/gutachtervermittlung net/
https://www.akkreditierungswesen.de/lissabon konvention de/

Ankündigung Seminare

Die letzten Monaten waren, wie bei vielen, auch bei uns sehr chaotisch. Viele angedachte Seminare mussten pausiert oder gar abgesagt werden. Dennoch haben wir uns nicht entmutigen lassen und haben ein Online Konzept für das Programmakkreditierungsseminar auf die Beine gestellt und dieses auch bereits erprobt. In den kommenden Monaten werden wir daher wieder Seminare anbieten können. Darüber hinaus werden wir partiell wo bzw. falls es möglich ist versuchen Offline Seminare zu organisieren. In den nächsten Wochen werden genauere Infos mit der Möglichkeit euch anzumelden folgen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.

Viele Grüße
euer KASAP

47. PVT in Darmstadt

Der KASAP lädt euch herzlich zum 47. Poolvernetzungstreffen des Studentischen Akkreditierungspools am Samstag den 19.9.20 und Sonntag, den 20.9.20 in Darmstadt ein.

Auf dem PVT wird ein neues Mitglied für den Akkreditierungsrat gewählt, zusätzlich ist noch ein Platz im KASAP frei. Ebenfalls wäre es schön, wenn es Bewerbungen für das Awareness-Team des Pools geben würde, da sich auf dem PVT in Dresden niemand zur Wahl aufgestellt hat. Wir freuen uns sehr über Bewerbungen an kasap@studentischer-pool.de. Wahlen werden dabei am Samstag stattfinden, eine Anreise ist bereits zum Freitag, 18.09.2020, möglich.

Die aktuelle Version des Readers findet ihr hier:

Aus organisatorischen Gründen bitten wir euch, euch bis zum 11.09.2020 23:59 Uhr auf der Veranstaltungsseite anzumelden.

Weitere Infos zu Online Begehungen

Liebe Mitglieder des Pools und Interessierte,

mittlerweile haben wir einige Erfahrungsberichte über Online-Begehungen und Akkreditieren in Zeiten von Corona erhalten. Die Rückmeldungen sind insgesamt sehr durchwachsen ausgefallen. Es gibt teils große Unterschiede in der Handhabung zwischen den Agenturen, aber auch in diesen. Außerdem kommt es bei digitalen Begehungen regelmäßig zu technischen Problemen, die ein produktives Arbeitsklima erschweren. Problematisch sehen wir auch, dass bei rein schriftlicher Befassung oder kurzen digitalen Begehungen das Verfahren oft zu einem reinen Abfragen der Kriterien verkommt. Es fehlt der nötige Raum für tiefergehende Gespräche und damit Qualitätsentwicklung wie sie sonst möglich ist. Auch wenn größere Probleme meistens trotzdem gefunden und behoben werden können, lässt sich das nicht von den vielen Details in Studienprogrammen sagen.

Wie bereits zuvor erwähnt haben wir auch mehrere Berichte bekommen, dass die Fragerunde mit den Studierenden ausfällt/nicht statt findet   (z.B. bei verkürzten Begehungen). Deswegen weisen wir nochmal darauf hin, dass bei online/virtuellen Begehungen alle Statusgruppen berücksichtigt werden müssen (vergleicht hierzu gerne mit §24. Abs. 5 der MRVO). Dies wurde uns auf Rückfrage vom Akkreditierungsrat bestätigt und explizit gesagt, dass eine online/virtuelle Begehung kein sachgerechter Grund ist, die Befragung der Studierenden ausfallen zu lassen.  

Falls Ihr eure Erfahrungen mit uns teilen wollen (behandeln wir natürlich auch gerne anonym, sofern gewünscht), Rückfragen habt, Probleme feststellt, etc. meldet euch gerne bei uns!

Viele Grüße
Euer KASAP

Online Begehungen bei Akkreditierungsverfahren

Liebe studentische Gutachter*innen,

derzeit finden etliche Begehungen digital, oder auf Aktenlage mit verkürztem Gespräch mit den Verantwortlichen statt. Uns als KASAP wurde bereits mehrfach zugetragen, dass dabei die Runde mit den Studierenden gestrichen bzw. nicht erst geplant wurde.

Deswegen wollen wir darauf hinweisen, dass bei online/virtuellen Begehungen alle Statusgruppen berücksichtigt werden müssen (vergleicht hierzu gerne §24. Abs. 5 der MRVO). Dies wurde uns auf Rückfrage vom Akkreditierungsrat bestätigt und explizit gesagt, dass eine online/virtuelle Begehung kein sachgerechter Grund ist, die Befragung der Studierenden ausfallen zu lassen.

Sollte dies dennoch der Fall bei euren Begehungen sein, könnt ihr euch gerne an mich wenden. Ich bin derzeit als studentisches Mitglied in der Beschwerdekommission des Akkreditierungsrates tätig. Gemeinsam können wir überlegen, wie wir das Problem lösen können. Dies kann entweder niederschwellig mit der Agentur oder Hochschule oder aber auch per offizieller Beschwerde beim Akkreditierungsrat passieren.

Generell habt ihr immer die Möglichkeit euch an mich zu wenden, oder eine Beschwerde einzureichen, sollten bei euren Begehungen Probleme aufgetreten sein. Dies betrifft alle Probleme/Konflikte und nicht nur den Ausfall von Gesprächen mit Studierenden in virtuellen Begehungen.

Solltet ihr weitere Fragen haben, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

Ihr könnt mich per EMail über den KASAP (da ich auch KASAP Mitglied bin) erreichen.

Liebe Grüße
Liv

Verschiebung des Poolvernetzungstreffens

Liebe Menschen,

aufgrund der aktuellen Situation, haben wir uns im KASAP besprochen und entschieden das PVT im April abzusagen. Wir planen das nächste PVT gegen Juni/Juli auszutragen, wissen natürlich aber nicht wie sich die Lage entwickelt. Selbstverständlich halten wir euch diesbezüglich auf dem Laufenden.
Wir werden Ende April eine offene Telefonkonferenz durchführen und uns freuen, wenn ihr daran teilnehmt. Dort berichten wir über aktuelle Entwicklungen im Pool, etc.
Gerne könnt ihr auch vorher mögliche Themen an uns kommunizieren. Genaue Daten und den Termin lassen wir euch noch Anfang April zukommen.

Liebe Grüße und passt auf euch auf
euer KASAP